Title here!
Gratis bloggen bei
myblog.de

Navigation
Startseite
"Warum sagst du eigentlich Nigger in der Öffentlichkeit?"

Ich schaute ihn verwirrt an. Hatte er mich akustisch nicht verstanden? Meine Verwirrung erkennend, erklärte er leise "Ich muss das so laut sagen, sonst denken die Leute ich finde es ok, wenn man so etwas sagt."

Mein Schwarzer Kommilitonne hatte natürlich recht. Auch wenn ich das N-wort nur der Illustrierung halber benutzte ("Und ich hab rausgefunden, woher die Southpark Folge 'With apologies to Jesse Jackson' herkommt. Der Schauspieler und Comedian Michael Richards - Cosmo Kramer, Seinfeld -  hat nämlich bei einem Auftritt störendes afroamerikanisches Publikum beschimpft - mit dem N-wort - und sich einige Wochen später in aller Öffentlichkeit entschuldigt - unter anderem bei Jesse Jackson", war es natürlich nicht so ganz politisch korrekt. Da spielte es auch keine Rolle, dass Jason selbst gerade - nach einigen Türkenwitzen - die Scherzfrage stellte, wie man es nennt, wenn ein Schwarzer schläft (Nickerchen, aber anders geschrieben und ausgesprochen, FYI). N-Wort ist N-Wort und als weißer darf ich das natürlich nicht in der Öffentlichkeit sagen. Ich rauchte also meine Zigarette auf, verabschiedete mich mit einem grinsenden: "Ach übrigens, keep the white house white" und machte mich auf den Weg nach Hause, um mir mehr Folgen von Seinfeld anzusehen. Das Erlebnis hatte mich aber zutiefst geschockt. Es verwirrt einen nunmal sehr, wenn man von unterschiedlichen Leuten wahlweise als Rassist, Nazi, Kommunist, Linksfaschist, Autonomer, Zecke oder auch N**** bezeichnet wird. Da ich allerdings schon mein gesamtes Leben so lebe, seit 22 Jahren alle Türkenwitze gehört habe, die es wohl so gibt und in der Türkei hingegen regelmäßig "Hans" genannt wurde, war es letztenendes nicht so tragisch. Hauptsache ist ja, im Herzen gehöre ich zu den

 

people that annoy you

Yilmaz 

2.7.08 22:52


Werbung


Police Squad - In Farbe!

Eben beim Schlafen habe ich geträumt, dass ich wieder mal gebloggt hätte, ich denke da hat sich das schlechte Gewissen geregt, hier also ein Eintrag. Dieses Verhaltensmuster, seine Träume ins Wachleben zu kopieren, sollte allerdings keineswegs Usus werden, da ich mich im Traum mit meinem Bruder gerpügelt habe. Mehrere Male. Um eine PC Zeitschrift, mit der Bonus DvD die alle 6 Folgen von Police Squad enthielt. Anscheinend war ich im Traum eine Pussy, denn er wollte sie mir nicht geben, mit dem Argument "Yilmaz heult immer".

Anscheinend ist aber alles gut gegangen, denn aufeinmal gab es einen Timelapse und wir beide saßen als erwachsene Brüder nebeneinander auf einem Foto.

Nein, in einem Park, aber das wurde halt fotografiert. Bemerkenswert ist noch zu erwähnen, dass mein Bruder exakt wie Kurt Angle aussah.

Ich leider nur wie Mel Gibson.

 

Are you with me?!

Yilmaz 

2.7.08 14:49


"Du bist doch auch Musiker, oder?"

Zugegeben, das Gespräch begann eigentlich mit "Entschuldigung, junger Mann, ich hab da mal ne ganz bescheidene Frage", und ich wusste schon genau was kommt. Was soll man auch erwarten, wenn man mit diesen Worten von einem Mann in Lederjacke, der im Penny Rotgeld zählend vor dem Plastikbierregal steht, angesprochen wird?

Ich hab den Fehler gemacht, nicht eiskalt zu bleiben, sondern mich in seine Situation hineinzuversetzen. Penner. Will. Bier. Als er mir dann erzählte, dass er ja in seiner Jugend Schlagzeug gespielt hat, schaute ich aber doch in meinen Geldbeutel. Und mit jeder Band, die er auflistete, nahm ich eine Münze mehr. Pink Floyd - 10 cent. The Doors - 20 cent. Alles in allem dann halt 25 cent, mir dämmerte es nämlich, ich hatte den Mann schonmal auf einem Konzert spielen sehen! '38...

...Minuten dauerte das! Und wenn ihr euch nun gefragt habt "Yilmaz, 1938 warst du doch noch gar nicht am Leben" und dann über den Witz nichtmal gegrinst habt, kann ich euch sagen: Stimmt. Ich hab den Mann auch noch nie spielen gesehen. Vermutlich hatte der noch nie in seinem Leben einen Schlagzeugstockdings in der Hand. Aber was solls, als Student weiß ich ja, wie nervig es ist, kein Geld für Bier zu haben. Einen Kugelschreiber hat er mir ja dann auch geschenkt und mehrere Male einen schönen Tag gewünscht. Den anderen Kunden, von denen er schnorrte ja auch.

Beim Einkaufen hört man halt die spannendsten Geschichten, die das Leben so schreibt. Mehr von der Oma, die seit 13 Jahren verwitwet ist und traurig ist, dass die "hübsche blonde" nicht mehr an der Kasse sitzt, vielleicht im nächsten Eintrag.

Nun erstmal die Woche nach diesem interessanten Wochenende starten. Mir fehlen zwar einige Stunden erinnerung (zwischen ca. 23 Uhr: "Hier, das ist mexikanischer Schnaps, probier den mal" und etwa 6 Uhr morgens bei Mc Donalds), aber alles in allem war es eine sehr nette Runde. Freitag und Samstag.

 

Can you dig that?

Yilmaz 

23.6.08 15:13


Grad eben Raw gesehen...

Wooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooooooooo

ooooooooooooo!!!!!!!!!!

20.6.08 03:18


Red Car... good point!

TNA Impact schafft es irgendwie immer wieder, mich zu überraschen. Ich meine.. die Heels da machen eigentlich nur genau das, was sich für ordentliche Heels gehört: Sie verprügeln die Faces. Dennoch sind es so simple Sachen, die einem Freude bringen. Da vergesse ich glatt die eigentlich relevanten Dinge, wie z.B., dass ich heute schon wieder niemanden auf der Arbeit erreicht habe, dafür nun mittelalterliche Quellen genau bis auf den Wochentag datieren kann und sogar ausrechnen kann, wann in dem jeweiligen Jahr Ostern war!

Thore sagte, ich solle in meinem Blog Tipps geben, wie man mit dem geringsten Aufwand die meiste Leistung im Studium erbringen kann. Ich verstehe nicht, was er meint. Immerhin bin ich doch ein emsiger, fleißiger Studierender. Einer, der stark an seiner Interpunktion arbeiten muss. Und einer, der all seine Veranstaltungen auf die Tage Montag und Dienstag gelegt hat. In diesem Sinne: Wochenende, ich bin da! Sowohl Freitag, als auch Samstag bin ich übrigens auf Partys, das wird sicher lustig.

 

don't touch the man!

Yilmaz

17.6.08 19:18


Irgendetwas klappt hier nicht..

Die Weisheit lautet natürlich: "Schweizer des Jahres zu werden ist gar nicht so einfach, dazu muss man nämlich Schweizer sein."
16.6.08 15:36



Aber nicht nur diese Weisheit von Urs Meier ist erwähnenswert, was den gestrigen Abend betrifft. Die Flasche Ouzo ging weg, zu dritt in ca. 10 Minuten, an den Heimweg kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, wunderte mich eben nach der Uni auch, warum hier ein Gamecube steht. Uni ist DAS Stichwort, das grandiose 3:2 hat ja ohnehin jeder mitbekommen, aber grandios war auch mein Referat eben. So zumindest das Feedback. Der Cicero war schon ein feiner Herr. Die Frage ist nur, ob ich nun ein paar Stunden schlafe? Immerhin kommt gleich der Heizungsablesemann, auf der anderen Seite steht heute Abend ja Wrestling auf dem Programm.. grübel.

Andi sagt ich soll etwas mehr bei "About" einfügen, damit ihr auch alles über mich erfahrt, liebe Leser. In diesem Sinne:

 

be somebody!

Yilmaz

16.6.08 15:34


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]