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Der ewige Kampf gegen sich selbst..

..insbesondere die eigenen Laster. Nunja, um es kurz zu fassen: Ich habe vor einer Woche mit dem Rauchen aufgehört. Ziemlich genau 168 Stunden liegt meine letzte Zigarette zurück. Die ersten Tage waren wirklich mies. Und damit meine ich jetzt nichtmal unbedingt körperliche Verzichterscheinungen - die sind ja angeblich ohnehin nicht so lang, da der Körper nach drei Tagen frei von Nikotin sein soll - nein, ich möchte einfach nach dem Essen eine Zigarette rauchen. Oder wenn ich auf die Bahn warte. Oder während ich ein Bier trinke. Direkt nach dem Aufstehen, beim Checken der Mails, Foren etc. oder auch in der Pause bei der Arbeit. Erstaunlicherweise habe ich aber die letzte Nachtschicht sehr gut herumgebracht.

Ha, nun hätt ich mich beinahe wiederholt und das Wort 'erstaunlich' zweimal in einen Satz gewurschtelt. Konsumkritiker wiesen mich jedoch hin, dass dies nicht so toll sei. Zudem ist mein Fließtext angeblich ausdrucksstark genug, um ihn nicht mit Emoticons zuzupflastern. Ergo: Ich werde in Zukunft versuchen darauf zu verzichten.

Dass dies dennoch ein unglaublich langweiliger Eintrag ist, ist mir durchaus klar, es wird auch nicht sonderlich spannender werden, denn geplant hatte ich eigentlich eine Abhandlung über Belohnungen, Erfolgserlebnisse und den neuen Burger bei McDonalds, der zwar ganz in Ordnung ist, aber den Preis nicht ganz rechtfertigt. Trotzdem: Eine Woche nikotinfrei gilt es zu feiern. Und nicht mehr lang bis zu meinem Geburtstag, den habe ich mir erstmal als Ziellinie gesetzt. Und wenn ich es bis dahin durchhalte, bin ich vermutlich ohnehin lustlos. 

Etwas traurig war ich diese Woche schon, als ich mir die letzten Seinfeld Episoden anschaute. Immerhin haben die vier sympathischen Neurotiker neun Staffeln, beziehungsweise mehrere Monate lang mein Leben immens versüßt. Ansonsten, um mal weitere private Dinge in einem kurzen Nebensatz abzuhandeln, habe ich das Gefühl, dass es durchaus alles aufwärts geht momentan, selbst wenn es noch viel zu tun gibt. Aber die richtigen Entschlüsse sind schonmal gefasst und die erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

 

Who told you to put the cheese on? Did I tell you to put the cheese on?

 

Yilmaz

10.9.08 22:50
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Teesche / Website (30.9.08 03:29)
Na, wie sieht's aus? Ist doch eigentlich gar nicht so schwierig, damit aufzuhören. Wenn man die ersten paar Tage überstanden hat, geht' klar. So ging es mir jedenfalls.
Freu mich auf den nächsten Eintrag.

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